Gemeinsam für Delitzsch Mit Mut in die Zukunft – Gemeinschaft, Wirtschaft, Lebensqualität

Unser Programm

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Gemeinschaft, Wirtschaft und Lebensqualität – das sind unsere Kernziele unserer Initiative „Gemeinsam für Delitzsch“ für den nächsten Oberbürgermeister von Delitzsch, der nach unseren Wünschen unser Kandidat Hagen Grell sein wird. Delitzsch braucht Mut für die Zukunft, frischen Wind und Aufbruchstimmung, denn wir sind in einem Entscheidungsjahr! Ein altbackener Bürgermeister würde den bereits jahrzehntelangen schleichenden Verfall nur verwalten. Und gerade jetzt beschleunigt sich diese Tendenz. Wollen Delitzscher ihre Stadt zur Wohnwüste verkommen lassen, anynonym, wirtschaftlich tot und ohne Naherholungsangebote? Oder wollen Delitzscher ihre Identität zurück gewinnen, die Wirtschaft und Delitzscher Kultur neu beleben und endlich wieder stolz sein, dass sie Delitzscher sind?

Sprungmarken

  1. Gemeinschaft
  2. Wirtschaft
  3. Lebensqualität
  4. Delitzscher Themen
  5. Menschen in Delitzsch

Mit Mut in die Zukunft!

Gemeinschaft

Gemeinschaft in Delitzsch neu beleben

Früher konnte man jeden Delitzscher über zwei Handschläge kennen. Die Stadt hatte mehr Zusammenhalt als heute, das Ehrenamt hatte eine Blüte, die Vereine waren prall gefüllt. Feste feiern konnte man nicht nur in der Stadt, sondern im eigenen Garten oder Freundeskreis jede Woche, wenn man denn wollte. Und ab und zu gab es noch ein paar Höhepunkte wie das Peter & Paul Fest, welches Delitzscher und Nicht-Delitzscher in die Altstadt lockte.

Doch diese Zeiten sind vorbei. Die Vereine schrumpfen, die Stadt wird anonymer und die Corona-Maßnahmen beendeten nun auch die großen Feste und schmälerten die privaten Feiern und die sorglosen Besuche in der Gastronomie. Doch auch im Rahmen der Maßnahmen hätte die Verwaltung besser handeln müssen. Es war falsch, die Schüler mit einem ständigen Bäumchen-Wechsel-Dich zu drangsalieren: Schule mit Maske, Schulausfall, Schule mit Tests und Maske, Schulausfall. Ebenso die Unsicherheit für die Vereine: Öffnen, Schließen, Öffnen, Schließen.

Damit Delitzsch wieder zusammenwächst

Gemeinsam für Delitzsch fordert: Das Gemeinschaftsleben muss wieder neu belebt werden. Früher oder später werden die Corona-Maßnahmen enden müssen. Doch auch im Rahmen der Maßnahmen wäre ein verantwortungsvolles Leben und Feiern möglich gewesen. Die Stadt muss all ihre rechtlichen Möglichkeiten ausnutzen, um Gewissheit und möglichst viel verantwortungsbewusste Freiheit für ihre Bürger zu garantieren, auch in schweren Zeiten.

Doch insbesondere nach Corona brauchen wir wieder Feste, Vereinsarbeit und eine neue Belebung des Ehrenamts. Der Oberbürgermeister muss mit bestem Beispiel voran gehen und den Bürgern eine Delitzscher Gemeinschaftskultur vorleben!

Die Bürger wollen selbst bestimmen. Und die Stadt muss auch ihre Dorfgemeinschaften unterstützen, die Belange der Dörfer selbst in die Hand zu nehmen. Mehr Freiheiten, um kleinere Bauvorhaben selbst anzustoßen und ihre Dorfgemeinschaften in ihrem Sinne zu entwickeln und voran zu bringen!

Wirtschaft

Wirtschaft in Delitzsch neu aufbauen

Man muss nur in den letzten Jahren immer mal wieder durch die Breite und die Eilenburger Straße gegangen sein, um zu bemerken, dass die Delitzscher Wirtschaft langsam stirbt. Nur noch wenig ist übrig. Geschlossene Läden, vereinsamte Gewerbeflächen. Auch der Markt ist tot. Einzelhandel in Delitzsch konzentriert sich fast nur noch auf Ketten. Und auch wenn sicher der Trend der Bundespolitik eine Verantwortung dafür trägt, so kann eine Stadtverwaltung mit ihren Möglichkeiten die Stadt vor solchen Trends schützen. Das wurde aber in Delitzsch versäumt.

Wir sehen in regionalen Gewerben, Händlern und Unternehmen das wirtschaftliche Rückgrat der Region und fordern daher:

Wirtschaft – von Delitzschern für Delitzscher!

  1. Regionale Kreisläufe müssen gefördert werden, sodass Delitzscher Geld auch wieder in Delitzsch ausgegeben wird.
  2. Aufträge der Stadt müssen so oft möglich mithilfe verwaltungstechnischer Mittel vornehmlich an städtische und regionale Unternehmen vergeben werden.
  3. Regionale Unternehmensgründer, Startups und frischgebackene Selbstständige sollen in der Gründungszeit mit Gewerbesteuer-Erleichterungen und Förderungen unterstützt werden.
  4. Jungen Menschen müssen Ausbildungs- und Arbeitsperspektiven in Delitzsch und der Region angeboten werden. Dafür ist unternehmensnahe Ausbildung zu fördern.
  5. Die Stadtverwaltung muss Impulsgeber und Motivator für wirtschaftliche Tätigkeit und Neugründung in Delitzsch werden.

Lebensqualität

Lebensqualität in Delitzsch schaffen

Eine Kleinstadt sollte eigentlich ein idealer Mittelweg zwischen Dorf und Großstadt sein: ruhiger und ländlicher als eine Großstadt und infrastrukturell besser ausgestattet als ein Dorf – mit Läden, Vereinen und Naherholungsangeboten. Ein paar dieser Aspekte erfüllt Delitzsch noch, aber wenn die aktuelle Politik so weiterläuft wie bisher, wird Delitzsch immer weiter zur Schlafstadt verkommen und letztlich zu einem namenlosen Vorort von Leipzig ohne Identität, ohne eigene Wirtschaft und ohne eigene kulturelle Angebote absteigen. Gemeinsam für Delitzsch fordert:

Alltag in Delitzsch – endlich ein Genuss!

  1. Die Stadtverwaltung muss Impulsgeber, Motor und Unterstützer des Vereinswesens werden. Neue und alte Delitzscher müssen sich informieren und beraten können, wie sie sportliche, künstlerische, gemeinnützige und musikalische Hobbys aufnehmen und dort Anschluss finden können.
  2. Feste, Rummel und Zirkus müssen von der Stadtverwaltung ermutigt und unterstützt werden.
  3. Naherholungsangebote wie die Elberitzmühle müssen erneuert und ausgebaut werden. Neue Angebote wie Trimm-Dich-Fit-Pfade für Fitness an der frischen Luft oder eine Mountainbike-Strecke könnten weitere Ideen sein.
  4. Und die Vereinsarbeit muss wieder gestärkt werden, sodass die Delitzscher Anlaufstellen haben, um sich geistig und körperlich entfalten zu können. Musizieren, künstlerisch oder gemeinnützig tätig werden und Sport treiben!

Themen

Die Elberitzmühle ist ein kulturelles Wahrzeichen von Delitzsch. Seit vielen Jahrzehnten baden Kinder, Eltern, Renter und Sportbegeisterte in diesem Naherholungsangebot. Herr Dr. Wilde verschlief die Entwicklung und behandelte das Projekt stiefmütterlich, sodass nach bereits über 1 Mio. Euro versenkten Bauplanungskosten und mehreren Jahren Betriebspause noch nichts Greifbares außer einem kostenintensiven 23 Mio. Euro Kompromissplan für Ende 2023 abgeliefert wurde. Diese Situation wird noch dadurch verschlimmert, dass eine erneute Prüfung zur Teilfreigabe des Werbeliner Sees zum Baden – aus Angst vor Klagen seitens der grünen Lobby – nicht einmal versucht wurde, während dies andererorts in Deutschland gang und gäbe ist.

Unsere ausführlichere Idee: Die Elberitzmühle – wir machen das RICHTIG.

Unser Plan sieht vor, das Projekt der Elberitzmühle noch einmal komplett zu überdenken. Warum keine Sauna, wie es in Eilenburg möglich ist? Warum wird nicht direkt das große Schwimmbecken hell mit viel Licht überdacht? Ein Sprungturn wäre nicht nur ein toller Bonus für die Jugend, sondern würde auch die Rettungsschwimmerausbildung ermöglichen.

Ertrinken ist immernoch ein häufiger und vermeidbarer Tod. Das Schwimmbad ist uns so wichtig, weil wir uns wünschen, dass jedes Kind spätestens bis 14 Jahre schwimmen gelernt hat. Zudem brauchen wir ausreichend Rettungsschwimmer, da sie nicht nur Bäder, sondern auch wassernahe Festivals und Großereignisse im Kreis absichern.

Auch die Anfahrt muss durchdacht werden: Zweifellos braucht das Bad einen eigenen Parkplatz, um die Anwohner zu entlasten. Der „Tagebau-Parkplatz“ der bisherigen Planung ist ein gute Idee, die aber bereits wieder wackelt. Zusätzlich zu diesem Parkplatz brauchen wir eine neue Zufahrt von der Bismarckstraße aus über den Lober. Dies ist die einzige vertretbare Variante, um eine vielgenutzte Elberitzmühle vernünftig anzubinden.

Die Becker-Schule hat schon bessere Zeiten gesehen. Die Bausubstanz ist alles andere als taufrisch und die Heizungsanlage schwächelt, was viel zu häufig zu Schulausfall führt. Die Sporthalle ist so verbraucht wie der Rest der Schule. Und zu allem Überfluss beherbergt sie das letzte Schwimmbecken Delitzschs und ist somit trotz ihres Zustands in Dauerbenutzung.

Wir schlagen vor, die Becker-Schule nicht gegen die Elberitzmühle auszuspielen, sondern beide Projekte gleichzeitig anzugehen. Finanziell vernünftig kann dies geschehen, indem die wichtigsten Teilaspekte – wie die Heizungsanlage – zuerst erledigt werden, sodass der Schulbetrieb zumindest wieder reibungslos vonstatten gehen kann. Im Anschluss können Dämmung, Fenster, Optik, die Halle und vieles mehr Schritt für Schritt in Angriff genommen werden.

Die Atommüll-Endlager-Debatte können wir mit einem klaren „Kein Atommüll in Delitzsch!“ beantworten.

Leider ist von Dr. Wilde und der Stadtverwaltung bisher keine so klare Linie zu vernehmen. Man wolle sich an den Bautzner Oberbürgermeister wenden, weil dieser „klare Worte“ gefunden habe, also selbst Mumm hatte, Nein zu sagen.

Zwischenmenschlich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass derjenige, der Müll verursacht, auch für dessen Entsorgung verantwortlich ist. Wir können nachvollziehen, dass Atommüll nicht überall gelagert werden kann. Aber Sachsen ist das Bundesland mit der größten Entfernung zu jedem Atomkraftwerk in Deutschland. Und dass gerade wir für den Atommüll geradestehen sollen, der hunderte Kilometer entfernt produziert wird, ist bizarr!

Die Sauberkeit in Delitzsch hat in den letzten Jahren schwer gelitten. Das liegt einerseits daran, dass die Stadtverwaltung die öffentlichen Mülleimer drastisch reduziert hat, andererseits daran, dass nicht mit den Hundebesitzern zusammengearbeitet wird und diese daher ihre Hundehaufen nicht immer entsorgen. Das kann man in der Altstadt leider allerortens beobachten. Auch Graffiti an Wohnhäusern wird langsam zum Problem. Die Landschaftspflege wird vernachlässigt, weswegen die Stadt in feuchten Sommerjahren geradezu verwuchert. Und ganz zu schweigen von den Maulwurfshügeln, die bereits etliche Wiesen in der Stadt für Naherholung unbenutzbar gemacht haben.

Unsere Forderungen sind klar:

  1. Mehr Mülleimer, am besten mit Deckel, damit der Wind keinen Müll verteilen kann
  2. Feste Mitarbeiter zur Landschaftspflege
  3. Hunde und Hundebesitzer als Partner der Stadt behandeln
    • Kostenlose Hundebeutel in jedem Delitzscher Einzelhandel und im Rathaus
    • Offizielle Hundewiese im Delitzscher Stadtgebiet, um Hunden einen tiergerechten Auslauf zu ermöglichen
  4. Eine Sondergenehmigung für die Maulwurfseindämmung
  5. Verstärkter Einsatz der Ordnungskräfte gegen Schmier-Graffiti an Wohnhäusern. Hilfsmöglichkeiten zur Beseitigung bereitstellen

Viele Delitzscher merken, dass immer häufiger und immer tiefer laute Maschinen über Delitzsch fliegen. Dies hat mit dem Ausbau des Flughafens Leipzig-Halle zu tun. Bisher hat die Stadtverwaltung nur eine vorsichtige Anfrage gestellt, aber keine ernsthaften Schritte gegen den Fluglärm zur Sicherung der Delitzscher Ruhe unternommen. Jedem, der sich ein bisschen mit politischer Arbeit auskennt, ist klar, dass eine freundliche Nachfrage noch nie gegen geplante Vorhaben geholfen hat. Wer das nicht glaubt, kann gern Schladitz bei Rackwitz besuchen und dort bewundern, wie ein Flieger in nur hundert Metern Höhe dem nächsten die Hand gibt.

Wir fordern: Die Delitzscher Verwaltung muss Druck machen und früh im Planungsprozess mitreden, bevor Millionen bereits investiert und „Tatsachen geschaffen“ wurden, mit denen Delitzscher dann leben müssen. Hier ist eine kluge Verhandlungsstrategie gefragt, die pragmatische, realistische Zugeständnisse für Delitzsch herausholt.

Delitzsch hatte eine schöne Tradition an Stadtfesten, die schon vor den Corona-Maßnahmen litt und danach völlig kollabierte. Mittelalter-Feste, Rummel, früher sogar Zirkus, Nacht der Türme, Lichterfest, Schlossfeste und kleinere Zusammenkünfte.

Wir fordern: Die Rückkehr zu Delitzscher Stadtfesten und die Ermutigung durch die Stadtverwaltung. Der Oberbürgermeister muss allen voran eine Vorbildwirkung in der Rückkehr zur gemeinschaftlichen Normalität haben. Nicht nur sollten alte Feste wiederbelebt werden, auch sportliche Volksfeste könnten eine Idee sein, um den Menschen wieder Mut und Lust auf Gemeinschaft zu machen!

Junge Menschen in Delitzsch werden bereits seit Jahren im Stich gelassen. Jugendangebote sind weltfremd oder werden eingestampft. Eine Jugendpolitik muss man mit der Lupe suchen. Gerade Jugendliche werden oft an den sozialen Rand gedrängt und als Belästigung empfunden. Es herrscht kein Verständnis seitens der oft sehr deutlich älteren Politiker. Dabei ist es nur logisch, dass junge Menschen den Respekt verlieren, wenn ihnen nur Pflichten auferlegt werden, aber weder Angebote gemacht noch Rechte zugestanden werden.

Wir fordern eine Jugendpolitik, die junge Menschen mit Respekt und offenem Ohr behandelt. Die Stadtverwaltung muss eine Kultur der Jugendförderung und Jugendintegration anstoßen und vorleben. Junge Delitzscher wollen gefordert und gefördert werden. Sie brauchen Perspektiven! Gerade in Delitzsch wollen wir dem fähigem Delitzscher Nachwuchs auch eine Chance geben, in ihrer Heimatstadt eine berufliche Zukunft zu finden!

Das Jugendparlament in Delitzsch ist schon eine gute Idee, die noch mehr Unterstützung seitens der Stadt bekommen sollte
. Politik ist eine Sache, die uns alle angeht! Und die Jugend sind diejenigen Delitzscher, die die Folgen heutiger Entscheidungen zu tragen haben. Umso mehr sollten junge, politisch engagierte Menschen an der Stadtpolitik beteiligt werden und selbst im Jugendparlament Entscheidungen treffen dürfen. Dabei ist wichtig: Das Jugendparlament darf kein Feigenblatt sein! Ideen der Jugend müssen ernsthaft diskutiert und – wenn gelungen – auch tatsächlich umgesetzt werden.

Auch die körperlichen Bedürfnisse junger Menschen müssen bedacht werden: Bewegung und Beisammensein brauchen junge Menschen besonders für ihre gesunde Entwicklung. Wir schlagen daher „Jugend-Spielplätze“ vor – in Form von „Outdoor Fitness“ bzw. Trimm-Dich-Fit-Pfaden, wie sie in Deutschland geläufiger heißen. Dort können sich Jugendliche und generell Fitness-Begeisterte austoben, fitter werden und neben dem Sport gemeinsam Zeit verbringen.

Unter dem Titel „Delitzscher Olympiade“ könnten Volksfeste mit einem sportlich-unterhaltsamen Charakter in Delitzsch Einzug halten, Delitzscher Lauffeste und Fahrradfeste wären ebenso eine gute Initiative, um die Gesundheit von jung bis alt und den Zusammenhalt zu fördern und neu zu beleben.

Menschen

Familien wurde von der Delitzscher Politik viel versprochen, aber wenig gehalten. Eine „Stadt für Familien“ sieht anders aus. Eltern brauchen nicht nur Betreuung, sondern auch Beratung und sonstige Hilfestellungen. Kinder brauchen Spaß, Förderung, Freizeitangebote, aber auch Herausforderungen.

Wir fordern: Das Versprechen „Stadt für Familien“ muss endlich eingelöst werden!

  1. Nicht nur müssen vorhandene Schulen weiter modernisiert werden, auch neue Schulgründungen mit kinderfreundlichen Lernkonzepten sollen entstehen dürfen. Insbesondere darf die Dorfschule zurück kommen, wenn die Dörfer dies in Eigeninitiative unternehmen möchten.
  2. Naherholungsangebote wie die Elberitzmühle müssen erneuert und ausgebaut werden. Neue Angebote wie Trimm-Dich-Fit-Pfade für Fitness an der frischen Luft oder eine Mountainbike-Strecke könnten weitere Ideen sein.
  3. Die Vereinsarbeit muss wieder gestärkt werden, sodass Kinder Anlaufstellen haben, um sich geistig und körperlich entfalten zu können. Musizieren, künstlerisch tätig werden und Sport treiben – all das brauchen Kinder!
  4. Spielplätze müssen erhalten, renoviert und neu errichtet werden. Dabei müssen Eltern und Kinder einbezogen werden. So stellen wir sicher, dass die Spielplätze geeignet sind, dass sich Kinder körperlich und geistig ertüchtigen und Eltern einen schönen Treffpunkt haben.

Delitzsch besitzt – aus reiner Notwendigkeit – viele Altenheime. Auch betreutes Wohnen und das Pflegewesen werden von vielen Senioren in Anspruch genommen. Doch von menschenwürdigen Altwerden kann in Delitzsch trotzdem nicht die Rede sein. Auch ältere Menschen brauchen Anschluss und Freuden im Leben. Dies wird von der Stadtverwaltung deutlich vernachlässigt.

Wir fordern, Rentner auch in Delitzsch ein menschenwürdiges Altwerden mit altersgerechten Freuden zu ermöglichen. Dazu zählt:

  1. Landschaftspflege und Sanierung und Ausbau von Fußwegen. Spaziergänge in einer schönen Stadt mit schönem Park erfrischen Jung und Alt.
  2. Lösung der Hundehaufen-Problematik (siehe Sauberkeit, Müll, Hunde)
  3. Anregung von Stärkung von Seniorenprojekten für soziale Gemeinschaft und Entfaltung von Hobbys
  4. Unterstützung der Pflege
  5. Individuelle Beratung und Unterstützung bei Problemen mit geringer Rente

Wie leider heutzutage keine Seltenheit gibt es auch in Delitzsch viele unverschuldet Hilfebedürftige. Auch in diesem Thema schaute die Stadtverwaltung viel zu häufig weg. Und Betroffene zogen sich aus Scham ins Private zurück.

Wir fordern: Hilfe zur Selbsthilfe! Das äußert sich in Beratung durch neu zu schaffende und besser strukturierte Beratungsstellen. Auch schwebt uns vor – wenn dafür genug Rückhalt besteht – einen exklusiven Delitzscher Wohltätigkeitsverein zu gründen, der tatsächlich unverschuldete Härtefälle eingehend prüft, medial aufbereitet, Spenden sammelt und je nach Fall die Spenden direkt oder als Sachleistung übergibt. Wir wollen, dass kein Delitzscher auf der Strecke bleiben muss, der einfach nur einmal Hilfe gebraucht hätte, als er am Boden lag. Warum soll so etwas nur zu Weihnachten von der LVZ gemacht werden können? Das können wir Delitzscher selbst, das ganze Jahr!

Korruption und Inkompetenz sind leider auch in der Delitzscher Politik keine Fremdworte. Zwar gibt es immer löbliche Ausnahmen, doch die Enttäuschung und Hilflosigkeit vieler Bürger gegenüber dem unnötigen Verfall ihrer Stadt durch eine falsche Politik hat viele Denker und Macher in die Enttäuschung und die politikferne Resignation getrieben.

Wir fordern: Delitzsch muss zur Mitmachstadt werden! Alte Probleme und neue Projekte müssen bürgernah diskutiert werden. Der Bürger muss über jede Entwicklung informiert und wie ein Partner im Entstehungsprozess eingebunden werden. Korruption wird durch höchstmögliche Transparenz minimiert. Und auch die Behörden selbst bekommen eine Aufsicht, sodass Ungerechtigkeiten zur Chefsache des Oberbürgermeisters werden.

Konkret haben wir folgende Ideen

  1. Delitzscher Stadt-Blog: Nicht nur Stadtratssitzungen, sondern auch sonstige relevante Stadt-Projekte und Stadt-Neuigkeiten werden in kurzer relevanter Form durchsuchbar jede Woche für Delitzscher Bürger als Blog (Netz-Tagebuch) aufbereitet – mit echten Zahlen und Statistiken.
  2. Amtsblatt attraktiver gestalten: Das Amtsblatt wurde schon einmal modernisiert und muss jetzt erneut überarbeitet werden. Alle Bürger, die das Delitzscher Stadt-Blog (siehe Punkt 1) online nicht lesen können oder wollen, sollten mit Freude ein attraktives Amtsblatt lesen können, welches ebenso tiefgreifend und transparent über Projekte und Neuigkeiten in Stadt und Stadtverwaltung informiert.
  3. Online-Stadtratssitzungen: Aufzeichnung und Kurz-Zusammenschnitte aller Stadtratssitzungen sollen zukünftig im Netz abrufbar sein. Der Besuch der Stadtratssitzungen ist bisher nicht nur ungemütlich und unpraktisch im Bürgerhaus, sondern auch auf eine Besucheranzahl beschränkt. Online-Videos können von jedem einzelnen Delitzscher gesehen werden.
  4. Der Oberbürgermeister informiert: Wenigstens einmal im Monat sollte der Oberbürgermeister die Delitzscher über die Lage in der Stadt informieren. Dafür bieten sich in der heutigen Zeit Videos an. Wenn die Videos obendrein unterhaltsam und ehrlich sind, kann sich ein neues Vertrauensverhältnis zwischen Bürgern und Stadtverwaltung bilden.
  5. Rede und Antwort: Der Oberbürgermeister muss ständig ein offenes Ohr für die Bürger haben und über etablierte Anlaufstellen regelmäßig befragbar sein. Einmal im Quartal steht der Oberbürgermeister den Delitzschern in einer langen Sitzung Rede und Antwort und nimmt Fragen des Publikums vor Ort entgegen und ebenso von Delitzschern, die über das Internet zuschauen.